Über uns

Das KTC Bremen - "Der Ort in Bremen, an dem das große Fahrzeug ge-lehrt wird" - wurde mit Unterstützung von Tenga Rinpoche [* 1932 in Kham/Tibet; + 2012 Nepal] gegründet und 1980 von Gendün Rinpoche [*1918 in Tibet; + 1997] eingeweiht. Seit der Entstehung des KTC Bremen fanden unzählige Kurse, Seminare, Vorträge und regelmäßige Meditationsabende zu buddhistischem Studium und Praxis statt. Das KTC Bremen wird von authentischen Lehrern der tibetisch-buddhistischen Schule und von qualifizierten westlichen Lehrern besucht, welche philosophische Studien- und Meditationskurse erteilen.

Das KTC Bremen steht unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit des XVII. Gyalwang Karmapa, Ogyen Trinley Dorje. Es gehört der Karma Ka-gyü Tradition an, einer der vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus. Der spirituelle Leiter des KTC Bremen ist Ringu Tulku Rinpoche welcher seit gut 25 Jahren mit unserer Bremer Gemeinschaft verbunden ist.

2013 haben wir unsere langjährigen Räume in der Neustadt aufgelöst und sind in die kleineren, aber komfortablen Räumlichkeiten der Elsa-Brandström-Straße 34 gezogen. Hier in Horn treffen wir uns regelmäßig, einmal die Woche am Freitag bzw. Sonntag, um gemeinsam zu meditieren und uns auszutauschen. Diese Treffen stehen jedem Interessierten offen. Auf Wunsch geben wir Dir gerne eine kurze Einführung in die Meditation oder auch in den tibetischen Buddhismus.

Das KTC Bremen versteht sich als ein Ort der Begegnung für praktizierende Buddhisten und für alle Menschen, die sich näher mit der Lehre des Buddha auseinandersetzen möchten.

Es ist unser besonderer Wunsch, die Lehre des Buddha auf zeitgemäße und authentische Weise zu vermitteln. Buddhas Lehre zeigt geeignete Wege auf, um zu innerem Glück, zu mehr Gelassenheit und zu einem friedlichen Miteinander zu gelangen. Weiterhin zeichnet sie sich durch Mitgefühl, Toleranz und Gewaltlosigkeit aus. Die tibetische Form verfügt darüberhinaus insbesondere über sehr geschickte Methoden um das eigene, ungeahnte Potenzial zu entfalten.

Das KTC Bremen ist ein Zentrum der Karma Kagyü Gemeinschaft Deutschland e.V. und im Rahmen des Vereins Mitglied der Deutschen Buddhistischen Union – DBU e.V.


In den Dialog treten – Sich öffnen

Eine weitere Herzensangelegenheit ist uns die Begegnung und der Austausch mit anderen Religionen, mit anderen Fakultäten bzw. anderen Institutionen. Zum einen machen wir dies um den eigenen Erfahrungsschatz zu erweitern und um von anderen und mit anderen zu lernen. Indem wir uns für andere Ansätze öffnen, können wir Mängel und Beschränkungen in unserer Sicht auf die Dinge aufdecken, um sie dann bestenfalls zu beseitigen.

Zum anderen kann unserer Meinung nach der Buddhismus einen nutzbringenden und praktikablen Weg aufzeigen, der zu mehr Verständigung, Toleranz und Harmonie in der Gesellschaft führt. Die Stärke des Buddhismus ist dabei, dass die anderen Parteien von dem Reichtum dieser Weisheitstradition profitieren können, ohne ihre Identität dabei zu leugnen oder die eigenen Wurzeln aufzugeben.