Programmübersicht

In der tabellarischen Programmübersicht sind die einzelnen Veranstaltungen lediglich kurz skizziert. Weiterführende Informationen finden sich in einer ausführlicheren Ankündigung unter dem Menüpunkt Meditation bzw. Meditations- und Studienkurse.

Wichtig zu beachten ist ferner, dass die Veranstaltungsorte wechseln können. Lediglich die Meditationsabende bzw. -nachmittage 1, 2 und 3 finden immer in der Elsa-Brandström-Straße 34 statt. Ansprechpartner und weitere Fragen - falls nicht anders angegeben -

zur Meditation: Joachim Habekost Fon 0421 708 99 28

Programm April 2018


Tag Datum Beginn Veranstaltung Veranstaltung-Ort
FR 06.04. 18.30 Uhr

19.15 Uhr bis
20.00 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Herzensgüte

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
SO 08.04. 15.00 Uhr

15.30 Uhr bis
16.15 Uhr

16.30 Uhr bis
18.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Dharmata-Praxisgruppe
nach Anam Thubten Rinpoche

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
FR 20.04. 18.30 Uhr

19.15 Uhr bis
20.00 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Chenrezig-Meditation:
über Liebe und Mitgefühl

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
SO 22.04. 15.00 Uhr

15.30 Uhr bis
16.15 Uhr

16.30 Uhr bis
18.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Dharmata-Praxisgruppe
nach Anam Thubten Rinpoche

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen

Programm Mai 2018


Tag Datum Beginn Veranstaltung Veranstaltung-Ort
FR 04.05. 18.30 Uhr

19.15 Uhr bis
20.00 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Herzensgüte

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
SO 13.05. 15.00 Uhr

15.30 Uhr bis
16.15 Uhr

16.30 Uhr bis
18.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Dharmata-Praxisgruppe
nach Anam Thubten Rinpoche

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
FR 18.05. 18.30 Uhr

19.15 Uhr bis
20.00 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Chenrezig-Meditation:
über Liebe und Mitgefühl

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
SO 27.05. 15.00 Uhr

15.30 Uhr bis
16.15 Uhr

16.30 Uhr bis
18.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Dharmata-Praxisgruppe
nach Anam Thubten Rinpoche

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen

Programm Juni 2018


Tag Datum Beginn Veranstaltung Veranstaltung-Ort
FR 01.06. 18.30 Uhr

19.15 Uhr bis
20.00 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Herzensgüte

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
SO 10.06. 15.00 Uhr

15.30 Uhr bis
16.15 Uhr

16.30 Uhr bis
18.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Dharmata-Praxisgruppe
nach Anam Thubten Rinpoche

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
FR 15.06. 18.30 Uhr

19.15 Uhr bis
20.00 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Chenrezig-Meditation:
über Liebe und Mitgefühl

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen
SO 24.06. 15.00 Uhr

15.30 Uhr bis
16.15 Uhr

16.30 Uhr bis
18.00 Uhr
Zeit in Ruhe anzukommen

Dharmata-Praxisgruppe
nach Anam Thubten Rinpoche

Zeit für Austausch
und Studium
Meditationshaus in der Garten-Etage
Elsa-Brändström-Straße 34
28359 Bremen

Meditation

"Meditation ist das notwendige Mittel, den Geist zu reinigen und zu läutern, damit wir eines Tages in die Tiefe schauen und erkennen können, wozu wir auf der Welt sind. Was könnte interessanter sein, als sich selbst zu erforschen?"

Ayya Khema

Meditation klärt auf natürliche und gesunde Weise den Geist. Richtig angewandt stärkt sie positive Gefühle und gibt dem Leben eine neue Ausrichtung. Meditation sollten wir jedoch nicht als etwas betrachten, was wir auch noch zusätzlich zu unseren zahlreichen Aktivitäten und dem vollgepackten Terminkalender tun müssen. Wir sollten es als einen Weg betrachten, um uns für das Leben zu begeistern. Es geht auch nicht so sehr um ein Selbstverbesserungsprogramm. Es ist vielmehr eine Liebeserklarung an das Leben.

Die folgenden Meditationen, welche wir in unserer Gemeinschaft praktizieren, haben das stille Sitzen als Grundlage. Auf dieser Basis möchten wir uns in Liebe, Herzensgüte und Mitgefühl üben und lernen, die Natur der Dinge so zu sehen wie sie ist.

Für die Teilnahme an den Meditationen erbitten wir eine Spende. Für Fördermitglieder ist die Teilnahme frei, ebenso für Neuinteressierte im ersten Monat.

Meditationsabend 1 | Shamatha- und Metta-Meditation

Die buddhistische Meditation über Liebe und Freundlichkeit

"Urteile nicht zu hart über dich selbst. Ohne Mitgefühl mit uns selbst, sind wir außerstande, die Welt zu lieben."

Der Buddha

Freitags, 18.30 bis 21.30 Uhr.

Jeden 1. Freitag im Monat, jeweils im Wechsel mit dem Chenrezig-Sadhana. Die genauen Termine entnehmt bitte dem Programmhinweis. Dieser Meditationsabend ist besonders hilfreich für alle Menschen die mit Menschen arbeiten. Eine Vorerfahrung ist nicht nötig.

Shamatha-Meditation | Eine kurze Einführung

"Beim stillen Sitzen, indem Du dem Atem folgst, wie er ausströmt und verfliegt, stellst Du die Verbindung zu Deinem Herzen her. Du lässt Dich einfach sein, wie Du bist, und daraus erwächst eine echte Sympathie für Dich selbst."

Chögyam Trungpa Rinpoche

Shamatha-Mediation [Sanskrit: ruhiges Verweilen] hilft uns ein solides Fundament zu errichten um auf angemessene Weise den täglichen Herausforderungen in unserem Leben zu begegnen und um auf dem spirituellen Weg die Grundvoraussetzungen für Stabilität und Fortschritt zu ermöglichen. Diese formlose Meditation ist das Herz in der Lehre des Buddha. Die Früchte der Übungen sind u.a. geistige Ruhe und geistige Stabilität, sowie Klarheit und einsgerichtete Konzentrationsfähigkeit.

Metta-Meditation | Eine kurze Erklärung

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist der, der Dir gerade gegenüber sitzt. Das Notwendigste ist immer die Liebe.“

Meister Eckhart

In dieser angeleiteten Meditation üben wir uns schrittweise im Kultivieren von wahrer Liebe und Herzensgüte. Sie ist geeignet um eine positive emotionale Haltung und echtes Wohlwollen uns selbst und anderen gegenüber zu entwickeln. Das Wort „Metta“ kommt aus der altindischen Pali-Schriftsprache und bedeutet freundliche, wohlwollende oder auch bedingungslose Herzensgüte.

Die Metta-Meditation wird in fünf Schritten praktiziert:

1. Eine Haltung von Freundlichkeit und Wohlwollen uns selbst gegenüber entwickeln.

2. Einen Menschen vor das innere Auge bringen, der uns nahe steht und mit dem wir gut befreundet sind. Zu diesem Menschen eine Einstellung von liebender Güte und Wohlwollen aufbauen.

3. Diese Haltung auf jemanden ausdehnen, für den wir bisher keine starken Empfindungen haben.

4. Diese Haltung auf jemanden ausdehnen mit dem wir Schwierigkeiten und Probleme haben.

5. Im letzten Schritt üben wir uns in grenzenloser Liebe, indem wir unsere liebevolle Haltung frei ausströmen lassen und zwar zu allen Menschen und allen empfindenden Lebewesen.


„Um wahres Mitgefühl für andere zu empfinden, benötigen wir zunächst ein Fundament auf dem wir Mitgefühl kultivieren können. Dieses Fundament besteht in der Fähigkeit, sich mit den eigenen Gefühlen in Verbindung zu bringen und für das eigene Wohlergehen zu sorgen. Sich um andere zu kümmern setzt voraus, dass man sich um sich selbst kümmert.“

Der Dalai Lama

So sehnen wir „...uns ein Leben lang danach, uns selbst mehr lieben zu können und uns mit anderen tiefer verbunden zu fühlen. Statt dessen ziehen wir uns oft in uns zurück, fürchten Nähe und leiden unter einem bestürzenden Gefühl des Getrenntseins. Wir sehnen uns nach Liebe und sind doch einsam. Die Ursache dieses Schmerzes ist die Täuschung, wir seien voneinander und von allem, was uns umgibt, getrennt.

Meditieren entzieht dem Mythos des Getrenntseins die Basis, enthüllt das strahlende, fröhliche Herz, das jede und jeder von uns hat und lässt die Welt an diesem Strahlen teilhaben. Hinter dem schmerzhaften Konzept von Trennung finden wir eine Verbindung zu uns selbst und allen Lebewesen. Wir finden eine Quelle großen Glücks, das jenseits aller Vorstellungen und Konventionen ist. Wenn wir uns von der Illusion des Getrenntseins befreien, können wir in einer natürlichen Freiheit leben, statt von vorgefassten Meinungen über unsere Grenzen und Beschränkungen getrieben zu werden.

Der Buddha sah den Weg zu dieser Freiheit in der vollkommenen Befreiung des Herzens, in der Liebe, und er lehrte, wie man das Herz systema-tisch aus einer isolierenden Enge wahrer, tiefer Verbundenheit führen kann." [Quelle: Metta-Meditation S. 13]

"Liebe kann es in all unseren Beziehungen geben, denn alle Menschen wollen glücklich sein. Niemand möchte leiden. Dies gilt für die Menschen die wir mögen, aber auch für jene, die wir nicht mögen. Diesbezüglich sind wir alle gleich. Diesen universellen Wunsch nach Glück können wir verstandesgemäß nachvollziehen. Wenn wir lernen, ihn auch zu empfinden und in unserem Herzen zu verankern, wächst die Liebe in uns auf natürliche Weise." [Quelle: Das edle Herz S. 34]

"Um wahre Liebe und gesunde Beziehungen zu entwickeln, kommen wir nicht umhin, uns selbst, unseren Geist und unser Herz zu ergründen." [Quelle: Das edle Herz S. 58] Dies ist der Pfad der Metta-Meditation. Er wird noch heute in einer Meditations-Tradition gepflegt, „die Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut übt. Diese vier gehören zu den schönsten und kraftvollsten Gefühlen, die wir haben können. In Pali, der Sprache des Buddha, heißen sie brahma-viharas. Brahma bedeutet „himmlisch“ oder „erhaben“, vihara „Heimstatt“, „Heimat“. Durch diese Meditations-Übungen werden Liebe [Pali: metta], Mitgefühl [karuna], Mitfreude [mudita] und Gleichmut [upekkha] zu unserer Heimat.“ [Quelle: Metta-Meditation S. 13f]

Meditationsabend 2 | Chenrezig-Meditation

Chenrezig: Der Bodhisattva der Liebe und des Mitgefühls

„Alles Glück der Welt entsteht aus dem Wunsch, dass andere glücklich sein mögen.“

Der Buddha

Freitags, 18.30 bis 21.30 Uhr

Jeden 3. Freitag im Monat, jeweils im Wechsel mit der Shamatha- und Metta-Meditation. Die genauen Termine entnehmt bitte dem Programmhinweis.

Chenrezig-Sadhana | Eine kurze Erklärung

„Besonders wichtig ist es, während der Sitzung die freudige Gewissheit der Gegenwart des Buddha und das Vertrauen in seine Segenskraft zu kultivieren.“

Gendün Rinpoche

Die Chenrezig-Praxis ist eine gesungene Meditation auf den erleuchteten Aspekt des großen Mitgefühls. Diese Form der Meditation kann eine gute Methode sein um sich für die Praxis zu öffnen und um das eigene Herz zu öffnen. Hierzu singen wir nach überlieferten Melodien gemeinsam einen rituellen Text, der „Mittel zur Verwirklichung“ [in Sanskrit: Sadhana] genannt wird.

Chenrezig-Meditation

Chenrezig-Meditation

Chenrezig [siehe die Abbildung links] gilt als die Verkörperung des großen Mitgefühls des Geistes aller Buddhas, der sich in der Form einer so genannten „Meditationsgottheit“ manifestiert. Die Entwicklung all seiner Qualitäten ist das Anliegen des Sadhana.

Chenrezig wird von den Tibetern als Schutzpatron Tibets verehrt. Sowohl der Dalai Lama als auch derww. Karmapa gelten als seine Ausstrahlung.

Eine schöne Zusammenfassung des Wirkens und der Bedeutung von Chenrezig [in Sanskrit Avalokiteshvara genannt] findet sich im Lotos-Sutra, Kapitel 25. Dieses Kapitel ist vorrangig Avalokiteshvara gewidmet und zeigt sehr deutlich, weshalb er so bedeutsam ist und von Buddhisten in der ganzen Welt so sehr verehrt wird. In Japan beispielsweise, genießt dieses Kapitel ein so großes Ansehen, dass viele japanische Buddhisten es als eigenständiges Sutra betrachten. Es erhielt dort den Namen Kannongyo. Das nachfolgende Zitat entstammt diesem 25. Kapitel, in welchem der historische Buddha einen Schüler mit dem Namen Akshayamati unterweist.

„...Der Bodhisattva Avalokiteshvara besitzt eine solche Kraft. Wenn Lebewesen den Bodhisattva Avalokiteshvara verehren und zu ihm beten, so wird es (ihnen) nicht an glückhafter Zuwendung fehlen. Deshalb sollen die Lebewesen alle den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara aufnehmen und bewahren.

Akshayamati! Wenn da ein Mensch ist, der die Namen aller Bodhisattvas, so zahlreich wie die Sandkörner von zweiundsechzig Millionen Ganges-Flüssen, aufgenommen und bewahrt hat, und der so lange, bis sich seine Gestalt verzehrt hat, diesen Speise und Trank, Kleidung, Liegen, Arzneien und Opfer-Spenden darbringt – Wie denkst du? Sind die Verdienste dieses guten Sohnes oder dieser guten Tochter zahlreich oder nicht?“Akshayamati sagte: „Äußerst zahlreich, in aller Welt Verehrter!“

Buddha sagte: „Wenn da hingegen ein Mensch ist, der (nur) den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara aufnimmt und bewahrt und, sei es nur ein einziges Mal, zu ihm betet und ihn verehrt, so wird die glückhafte Zuwendung für diese beiden Menschen ganz und gar gleich sein, ohne den geringsten Unterschied, und wird in Hunderten von Tausenden von Zehntausenden Millionen von Weltzeitaltern nicht verringert und erschöpft sein. Akshayamati! Wer den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara aufnimmt und bewahrt, erlangt die segensvolle Zuwendung unermesslicher, unbegrenzter glückhafter Verdienste“

[Quelle: Hrsg.: Lambert Schneider, Lotos-Sutra, Gerlingen 1992, S. 364]

Meditations-Nachmittag 3 | Dharmata-Praxisgruppe

Nach den Unterweisungen und Anleitungen von Anam Thubten Rinpoche

„Spirituelles Erwachen ist genau jetzt erfahrbar, in eben diesem Moment.“

Anam Thubten

Sonntags, 15.00 bis 18.00 Uhr.

Zweimal im Monat, jeden 2. und 4. Sonntag im Monat. Die genauen Termine entnehmt bitte dem Programmhinweis. Es kann in Ausnahmefällen zu Verschiebungen kommen.

Der Praxis-Nachmittag │ Eine kurze Einführung

„In der tibetischen Sprache heißt das Wort "praktizieren" nyams. Übersetzt bedeutet es "in Erfahrung bringen", was wirklich eine nette Terminologie ist. … Dies meint, dass es in der Praxis nicht darum geht, all die Informationen und das subtile Wissen zu absorbieren, sondern Informationen und Wissen, einschließlich der spirituellen Lehren, in unsere Erfahrung zu bringen. Gewöhnlich können wir diese spirituellen Lehren in Erfahrung bringen, indem wir sie praktizieren.“

Anam Thubten

Wir werden an diesem Sonntag-Nachmittag nach den zeitlosen Unterweisungen von Anam Thubten praktizieren. Grundlage der Übung ist die vollkommene Achtsamkeit und das Gewahrsein für die geistigen, emotionalen und körperlichen Phänomene im gegenwärtigen Augenblick. Anam Thubten lehrt, dass spirituelles Erwachen in jedem Augenblick möglich ist. Basis hierfür ist tiefes Ruhen zu erlangen. In all seinen Unterweisungen führt Anam Thubten direkt zur universellen Essenz in der Lehre des Buddha. Sie betont, ein nicht wertendes und absichtsloses Gewahrsein im Hier und Jetzt, ohne dabei an Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen zu haften.

Im Anschluss an die Meditation haben wir noch die Gelegenheit uns auszutauschen und gemeinsam Anam Thubten´s Unterweisungen zu hören oder auch seine Bücher zu studieren. Ganz dem buddhistischen Prinzip folgend: studieren, reflektieren, meditieren.

Du bist eingeladen an dem Meditations-Nachmittag teilzunehmen. Auch wenn Du wenig oder noch keine Vorerfahrung hast, bist Du herzlich willkommen. Gegen vorherige telefonische Anmeldung geben wir Dir gerne eine kurze Einführung. Klicke hier um den öffentlichen Vortrag „Mutiges Herz – Offener Geist“ zu sehen, gehalten in der botanika Bremen, Juli 2017. Mit einer geführten Meditation.

Klicke hier um den öffentlichen Vortrag „Mutiges Herz – Offener Geist“ zu sehen, gehalten in der botanika Bremen, Juli 2017. Mit einer geführten Meditation.


Zu Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten wuchs in Tibet auf und begann schon früh in der Nyingma-Tradition des tibetischen Buddhismus zu praktizieren. Unter seinen vielen Lehrern waren Lama Tsurlo, Khenpo Chopel und Lama Garwang seine prägendsten Wegweiser. Er ist Gründer und spiritueller Berater der Dharmata Foundation und lehrt in den USA und im Ausland. Anam Thubten besucht unsere Gemeinschaft seit 2012. Er ist Autor verschiedener Bücher und Artikel in tibetischer, englischer und auch deutscher Sprache.

Mit Hilfe der grundlegenden Weisheit des Buddhismus und durch seine ganz persönliche Erfahrung auf dem spirituellen Weg, richtet Anam Thubten den Blick auf die Essenz der zeitlosen Lehren. Er lädt alle Menschen aller Couleur herzlich ein, daran teilzuhaben. Sein feiner Sinn für Humor und tiefes Mitgefühl prägen seinen unnachahmlichen Lehrstil.

Die Dharmata Foundation

Die Dharmata Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die 2005 unter der Leitung des buddhistischen Lehrers Anam Thubten gegründet wurde. Sie dient der geistigen Gemeinschaft als Gefäß und folgt dem pfadlosen Weg durch die essentiellen Lehren des Buddha und der Linie von großen buddhistischen Meistern – also einende Personen, die ein echtes Verlangen haben, innere Freiheit und universellen Frieden zu entdecken, indem sie die wahre Natur aller Dinge erkennen.

Die Stiftung fördert auf internationaler Ebene Meditationsgruppen an verschiedenen Orten der Erde. Sie pflegt ein umfangreiches Angebot an Tages-, Wochenend- und längeren Retreats sowie regelmäßige Meditationspraktiken.

Die Grundhaltung von Dharmata ist dabei immer von dem Gedanken geleitet, für das Florieren einer Praxisgemeinschaft zu sorgen - ohne irgendeine Haftung an ein letztendliches Resultat. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch die Bereitwilligkeit aus, ihre Struktur auf eine Weise zu verändern, damit sie der inneren Entwicklung der Praktizierenden zugutekommt – und zwar auf dem Boden der Lehre des Buddha, einem Weg der Liebe und der Weisheit.

Weitere Info:

www.dharmata.org

„Es gibt ein Heiligtum in jedem von uns, einen Ort der totalen Ruhe und der Ausgeglichenheit. Einen Ort der Stille. Es ist jedoch ein Ort, von dem wir die meiste Zeit getrennt sind. Indem wir Zeit in Ruhe und Stille verbringen, ist es möglich, dieses innere Heiligtum wiederzuentdecken. … Meditieren, reflektieren und entspannen ist ein Weg, um die Verbindung mit dem inneren Heiligtum wiederherzustellen, das uns in jedem Moment zur Verfügung steht.“

sweetwatersanctuary.dharmata.org

Meditations-Nachmittag 4 | Inneren Frieden finden

Offene Meditation mit Lama Dawa │ Japanischer Garten, botanika Bremen

„Meditation verleiht uns inneren Frieden, der aus der Stille des Geistes hervorgeht."

Dalai Lama

Sonntags, 16.00 bis 17.30 Uhr.

Zu unregelmäßigen Zeiten, da die Termine mit der botanika, Lama Dawa und uns abgestimmt werden müssen. Die genauen Termine entnehmt daher bitte dem Programmhinweis.

Der Praxis-Nachmittag │ Eine kurze Einführung

„Der Friede auf der Welt ergibt sich aus dem Frieden in den Individuen. Wer auf natürliche Weise gelassen ist, im Frieden mit sich selbst, wird ein für seine Mitmenschen offener Mensch sein. Und genau hier findet sich das Fundament für den Weltfrieden.“

Dalai Lama

Der Dalai Lama hat in seiner Funktion als Träger des Friedensnobelpreises angeregt, auf jedem Kontinent der Erde eine Buddha-Statue als Symbol für den universellen Frieden, der Völkerverständigung und einer friedensstiftenden, säkularen Ethik aufzustellen. Die botanika in Bremen wurde vom Tibet House, dem tibetischen Kulturzentrum in Indien, als geeigneter Ort für den Friedens-Buddha für Europa ausgewählt.

Diese Statue ist ein allgemeines Friedenssymbol für alle Menschen unabhängig ihrer religiösen, kulturellen oder ethnischen Zugehörigkeit. Sie ist nicht als buddhistisches Verehrungsobjekt und Kultstätte zu verstehen.

In diesem Sinne bietet Lama Dawa allen Interessierten an, mit ihm in der Gegenwart des Friedens-Buddhas für Europa, im Japanischen Garten der botanika, zu meditieren und dadurch unserem inneren Frieden ein Stückchen näher zu kommen. Dies hat nicht nur positiven Nutzen für uns selbst, sondern wir können hierdurch auch positiv auf unsere Umwelt einwirken.

Diese offene Meditation hat das stille Sitzen als Grundlage. Sie ist eine universelle Methode um tiefe Ruhe zu erlangen sowie transzendente Glücksseligkeit. Sie ist an keine Religion gebunden und ist allen Traditionen in der Lehre des Buddha gemein.

Lama Dawa wird kurze Meditations-Anweisungen und Erklärungen geben und es wird zudem die Gelegenheit geben eigene Fragen zu stellen.

Eine Vorerfahrung für die Teilnahme ist nicht nötig. Die Methode ist für Menschen mit und ohne Vorkenntnisse gleichermaßen geeignet. Die Teilnahme ist an kein Glaubensbekenntnis gebunden. Man braucht somit kein Buddhist zu sein, um hieran teilzunehmen. Die Meditationen werden von Lama Dawa so vermittelt, dass sie von jedem gleichermaßen angewandt und eingeübt werden können.

„Es ist eindeutig das innerer Friede der Hauptgrund für Glück ist. Dies können wir in unserem Alltag beobachten. Wenn Schwierigkeiten auftauchen oder wir Opfer eines Missgeschicks werden, nehmen wir es locker, es macht uns nicht schwer zu schaffen. Aber an Tagen an denen wir traurig sind oder an denen wir unsere normale Gelassenheit verloren haben, reicht nur ein kleines Ärgernis aus das eine enorme Dimension annimmt und uns zutiefst aufregt.“

Dalai Lama

Du bist ganz herzlich zur Teilnahme eingeladen. Du kannst Dich jederzeit ganz unverbindlich dazu gesellen und auch wieder Deines Weges gehen.

Zu Lama Dawa

Acharya Lama Dawa

Acharya Lama Dawa

Acharya Lama Dawa ist ein Lehrer in der tibetisch-buddhistischen Tradition. Er wurde 1973 in Bhutan geboren und als Jugendlicher zum Mönch ordiniert. Er studierte zunächst in Sikkim/Indien buddhistische Philosophie und absolvierte dann das traditionelle Drei-Jahres-Retreat. Anschließend arbeitete er drei Jahre lang als Sekretär von S.H. Karmapa, Ogyen Trinley Dorje in der Klosterverwaltung von Rumtek.

Die Stiftung fördert auf internationaler Ebene Meditationsgruppen an verschiedenen Orten der Erde. Sie pflegt ein umfangreiches Angebot an Tages-, Wochenend- und längeren Retreats sowie regelmäßige Meditationspraktiken.

Die Grundhaltung von Dharmata ist dabei immer von dem Gedanken geleitet, für das Florieren einer Praxisgemeinschaft zu sorgen - ohne irgendeine Haftung an ein letztendliches Resultat. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch die Bereitwilligkeit aus, ihre Struktur auf eine Weise zu verändern, damit sie der inneren Entwicklung der Praktizierenden zugutekommt – und zwar auf dem Boden der Lehre des Buddha, einem Weg der Liebe und der Weisheit.

Seit Oktober 2009 ist Lama Dawa der Resident-Lama für das tibetisch-buddhistische Zentrum TTC-Hamburg. Er wurde von S.H. Karmapa dorthin entsandt. Dort unterstützt er die Gemeinschaft der Praktizierenden durch regelmäßige gemeinsame Praxis, persönliche Gespräche und Rituale für verstorbene, kranke und leidende Menschen.

Seit Oktober 2009 ist Lama Dawa der Resident-Lama für das tibetisch-buddhistische Zentrum TTC-Hamburg. Er wurde von S.H. Karmapa dorthin entsandt. Dort unterstützt er die Gemeinschaft der Praktizierenden durch regelmäßige gemeinsame Praxis, persönliche Gespräche und Rituale für verstorbene, kranke und leidende Menschen.

Es ist Lama Dawa ein ganz besonderes Anliegen interessierte Menschen an die Meditationspraxis heranzuführen und Menschen mit Meditationserfahrung in ihrer Praxis zu unterstützen. Lama Dawas Unterweisungen sind grundlegend, alltagsnah und auf eigenen Erfahrungen beruhend. Sie sind für Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen geeignet.

Studien- und Meditationskurse

studieren ▪ kontemplieren ▪ meditieren

„Erforsche den Geist mit dem Geist selbst. Alle Begriffe werden verschwinden und Du wirst die Natur des Geistes erkennen“

Tilopa

Buddha Meditation

Studien- und Meditationskurse

Dieses Angebot hat zum Ziel die Lehre des Buddha in Theorie und Praxis tiefer kennenzulernen und zu erfahren um die Möglichkeit zu erhalten, spirituell reifen und wachsen zu können. Es richtet sich sowohl an Anfänger als auch an „erfahrene“ Buddhisten.

Hierzu laden wir ganz gezielt sowohl authentische und hoch verwirklichte Meister aus dem asiatischen Raum ein, als auch qualifizierte westliche Lehrer.

Es ist dabei unser Herzensanliegen die Kursgebühren so zu gestalten, dass kein Interessent wegen finanzieller Möglichkeiten ausgeschlossen wird. Dem allgemeinen Trend, Kursgebühren von 120,00 bis 250,00 Euro und mehr zu erheben, möchten wir entgegenwirken. Hierzu tragen besonders die Fördermitglieder bei, die unsere Gemeinschaft tragen. Ohne ihre Freigebigkeit wäre dies so nicht möglich.

Einzelinterview

In der Regel gibt es an den Kurstagen auch die wertvolle Möglichkeit ein persönliches Interview bei dem entsprechenden Lehrer zu nehmen. Wenn Du daran Interesse hast, dann sprich uns bitte vorher an, um alles Weitere abzustimmen und für Dich in die Wege leiten zu können.

Audioaufzeichnungen der Kurse

Die Kursinhalte werden von uns im gängigen Audioformat aufgezeichnet. Auf Wunsch erhältst Du als Teilnehmer gerne einen Audio-Mitschnitt des besuchten Kurses. Eine Spende hierfür nehmen wir freudig an, sie ist aber keine Bedingung.

Freitag, 23. Februar, bis Sonntag, 25. Februar 2018

„Der Yoga des Herzens“

Mit Anam Thubten Rinpoche | Veranstaltungsort ist die botanika Bremen

In diesem Meditations-Retreat wird uns Anam Thubten mit dem Herzstück der buddhistischen Meditation vertraut machen: der nicht-konzeptionellen, formlosen Meditation. Sie ist allen Schulen des Buddhismus gemeinsam.

Wir werden sowohl Unterweisungen zur Lehre des Buddha als auch zur Meditation erhalten und dann gemeinsam mit Anam Thubten meditieren. Rinpoche wird uns bei unseren inneren Erfahrungen begleiten.

Im Anschluss daran wird es Gelegenheit geben, über das Erlebte zu sprechen und persönliche Fragen zu klären.

Die Botschaft von Anam Thubten ist stets einfach und universell. Er ermutigt uns sämtliche Begrenzungen zu überschreiten um transzendente Glückseligkeit zu erfahren. Seine Kernunterweisungen beleuchten dabei immer tiefes Ruhen zu erlernen und sich in sein eigenes Herz fallen zu lassen.

In seinem jetzigen Heimatland, den USA, ist Anam Thubten für seinen unnachahmlichen Lehrstil bekannt. Er holt sich dafür gerne westliche Lehrer, wie etwa Jack Kornfield, mit an seine Seite.

Anam Thubten lehrt in Englisch, seine Unterweisungen werden ins Deutsche übersetzt. Dieser Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an „erfahrene“ Buddhisten. Er ist zudem offen für jede Tradition oder Konfession.

Öffentlicher Vortrag

Am Freitag, den 23. Februar wird Anam Thubten um 19.30 Uhr einen öffentlichen Vortrag in der botanika Bremen halten.

Buchtipp

Von Anam Thubten sind in englischer Sprache bislang drei Bücher erschienen:

1. No Self No Problem – Awakening to our true Nature, 2009
2. The Magic of Awareness, Snow Lion, 2012.
3. Embracing Each Moment, Shambala, 2016.

Auf Deutsch ist das zweite Buch von ihm erhältlich. Es trägt dort den Titel: Das Gras wächst von selbst - Achtsamkeit, Gewahrsein und spontanes Erwachen, Windpferd Verlag, 2013.


Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten Rinpoche ist ein Meditationsmeister des tibetischen Buddhismus. Er hat noch in Tibet die traditionelle Ausbildung der Nyingma-Schule erhalten.

Seit den 90er Jahren lebt und lehrt er in den USA. Er spricht fließend Englisch und ist mit unserer Denk- und Lebensweise bestens vertraut. Seine Unterweisungen knüpfen an den Lehrstil der Yogis an, bei dem es darum geht, möglichst direkt zur Essenz der Lehre zu führen. Seine von kultureller Prägung befreite Darstellung erleichtert Anfängern wie Fortgeschrittenen den persönlichen Zugang.

Weitere Info: www.dharmata.org

Dies ist sein einziger Aufenthalt in Deutschland!

Persönliche Interviews sind nach vorheriger Anmeldung möglich.


Öffentlicher Vortrag:

Fr. 19.30 Uhr - 21.00 Uhr
Eintritt 10,00 € ermäßigt 7,00 €

Kurszeiten á 4 Blöcken:

Sa. 10.00 Uhr - 12.30 Uhr | 14.30 Uhr - 17.00 Uhr
So. 10.00 Uhr - 12.30 Uhr | 14.30 Uhr - 17.00 Uhr

Jeder Block besteht aus 3 Sessions. Jede Session dauert 40-50 Minuten. Zwischen den einzelnen Sessions ist eine kleine Pause von ca. 10-15 Minuten.

einzelner Block 18,00 € | ermäßigt 12,00 €
gesamter Kurs 60,00 € | ermäßigt 40,00 €

Veranstaltungsort:

botanika – Das Grüne Science Center
im Rhododendron-Park
Deliusweg 40 | 28359 Bremen

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an dem gesamten Meditations-Retreat wird gewünscht.